How to Matcha Latte

Der Matcha Latte hat sich längst neben dem klassischen Cappuccino einen festen Platz erobert. Wenn du ihn dir bisher nur im Café gegönnt hast: Wir wollen dir jetzt zeigen wie du dir schnell und einfach einen Matcha Latte zubereiten kannst, der dem im Café deutlich Konkurrenz macht.

Was ist ein Matcha Latte?

Ein Matcha Latte ist im Grunde die grüne Antwort auf den Cappuccino: Ceremonial
Grade Matcha, aufgeschlagen mit Wasser, kombiniert mit warmer, sanft aufgeschäumter Milch oder einer pflanzlichen Milchalternative. Statt der Röstaromen von Espresso bekommst du den milden, leicht süßlichen Geschmack von Matcha:
Cremig in der Textur, aber deutlich sanfter im KoPein-Kick.
Der große Unterschied zum reinen Matcha: Durch die Milch wird der Geschmack runder und zugänglicher, gerade für alle, die neu in die Matcha-Welt einsteigen. Wer puren Matcha noch ungewohnt findet, macht mit einem Latte oft den leichteren ersten Schritt.

Zubereitung und Zubehör

Für einen guten Matcha Latte brauchst du nicht viel. Aber die richtige Reihenfolge macht definitiv den Unterschied.

Das brauchst du:

  • Ceremonial Grade Matcha
  • Ein Sieb
  • Eine Schale oder Tasse mit genug Platz
  • Ein Chasen (Bambusbesen)
  • Milch oder Pflanzendrink deiner Wahl
  • Ein Milchaufschäumer (optional, aber empfehlenswert)

So gehst du vor:

1–2 Bambuslöffel Matcha durch das Sieb in die Schale geben, um Klümpchen zu vermeiden. Mit etwas warmem Wasser (70–80 °C, kein kochendes Wasser) übergießen.
Mit dem Chasen im Zick-Zack aufschlagen, bis sich ein feiner Schaum bildet. Milch separat leicht erwärmen und aufschäumen.
Die aufgeschäumte Milch vorsichtig zum aufgeschlagenen Matcha geben.

Der Matcha kommt also zuerst in die Tasse, die Milch danach obendrauf. So bleibt die schöne Marmorierung erhalten, die man von Café-Fotos kennt.

Wie machst du einen Iced Matcha Latte?

Gerade im Sommer ist die kalte Variante nicht wegzudenken.

Die Zubereitung unterscheidet sich nur leicht:
Matcha wie gewohnt sieben und mit etwas warmem Wasser (70–80 °C) aufschlagen. Das Wasser sollte hier trotzdem warm sein, damit sich das Pulver vollständig löst und keine Klümpchen entstehen.
Ein Glas großzügig mit Eiswürfeln füllen. Kalte Milch oder Pflanzendrink dazugeben. Den aufgeschlagenen Matcha langsam darüber gießen. Für den typischen Café Look, mit den grünen Schlieren gießt du den Matcha am besten langsam über einen Löffel oder Eiswürfel ins Glas. So vermischt er sich nicht sofort komplett mit der Milch.

Funktioniert Matcha Latte auch komplett kalt zubereitet?

Kurze Antwort: Teilweise. Matcha lässt sich grundsätzlich auch mit kaltem Wasser aufschlagen: Das nennt man dann zum Beispiel "cold whisking", allerdings löst sich das Pulver dabei schwerer auf als mit warmem Wasser. Das Ergebnis ist oft weniger cremig und es bleiben eher Klümpchen zurück, selbst mit gründlichem Sieben vorher.

Unser Tipp: Schlag den Matcha immer zuerst mit etwas warmem Wasser (70–80 °C) auf und kombiniere ihn danach mit kalter Milch. Wie beim Iced Matcha Latte oben beschrieben.

So bekommst du die beste Kombination aus vollständig gelöstem Pulver und einem erfrischend kalten Getränk.

Fazit

Der Matcha Latte zeigt, warum Matcha längst mehr ist als ein Nischenprodukt: cremig, vielseitig und eine echte Alternative zum klassischen Cappuccino. Heiß im Winter oder für die warmen Tage eisgekühlt. Mit ein wenig Übung beim Aufschlagen und der richtigen
Wassertemperatur gelingt er auch zu Hause genauso gut wie bei uns im Café. 

Wenn du noch auf der Suche nach dem passenden Ceremonial Grade Matcha für deinen nächsten Latte bist, wirst du bei uns fündig.